Telekom: Notfall im Callcenter und im Serverraum

Ein Einsatz für die Retter von mobiheat

Dieser Sommer stellt uns vor besondere Herausforderungen. Ob Hochwasser oder Hitze – wir sind nicht davor gefeit. Nicht nur die Menschen in den Büros kommen ins Schwitzen, auch Serverräume brauchen eine notwendige Kühlung. Wenn die Klimaanlage plötzlich ausfällt, muss schnell und unkompliziert ein Ersatz her. Zum Glück gibt es heute mobile Kühllösungen, die Abhilfe schaffen und solche Notfälle flexibel überbrücken. Wie es diesen Sommer bei einem Standort der Telekom in Nürnberg der Fall war.

Im Normalbetrieb stehen auf dem Flachdach der Telekom sieben Klima-Kälteanlagen der Firma KKL Klimatechnik-Vertriebs GmbH aus Düsseldorf, die die Büros und Serverräume kühlen. Doch an diesem heißen Tag Anfang Juli war plötzlich alles anders. Vier dieser Klima-Kälteanlagen fielen aus. Das Call-Center und ein Serverraum waren davon betroffen. Nun hieß es schnell handeln. Für die zuverlässige Klimatisierung dieses mehrstöckigen über 15 Meter hohen Gebäudes sorgt seit Jahren die Firma KKL aus Düsseldorf. Und noch an diesem Tag kam die Anfrage des führenden Unternehmens für Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik an das Vertriebsteam der Firma mobiheat aus Friedberg, ob man mit passenden mobilen Kältegeräten aushelfen könne.


Björn Lindecke, der Projektsteuerer von KKL, ist sehr zufrieden: „Es hat alles reibungslos geklappt mit dem Auftrag und schon ein paar Tage später wurden von mobiheat zwei mobile Kältezentralen des Typs MC 150 nach Nürnberg angeliefert und noch am gleichen Tag angeschlossen. Die Monteure aus Friedberg arbeiteten Hand in Hand mit den Mitarbeitern von KKL. Seitdem arbeiten die Anlagen still vor sich hin und übernehmen zuverlässig die Klimatisierung und Kühlung der betroffenen Räume.“
Erst wenn die neuen Ersatzgeräte von KKL geliefert werden, können die mobilen Geräte von mobiheat wieder demontiert werden. Sie werden für diese Zeit einfach gemietet. Das werde wahrscheinlich noch bis Anfang Oktober der Fall sein. „Auch der Kontakt zu Volker Klose, dem zuständigen technischen Berater von mobiheat, war von Anfang an sehr gut, so dass alles reibungslos vonstatten gehen konnte“, betont Lindecke.

Retter in der Not
Außendienstmitarbeiter Volker Klose bekommt viele solche Anfragen. Bei den Kunden brennt es. Sie benötigen schnell Rettung, weiß Klose. Er fühlt sich selbst dann oft wie ein Feuerwehrmann, der sofort zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle ist und gleich weiß, was gebraucht wird. „Unsere kurzen Reaktionszeiten zeichnen uns aus. Unsere zwei mobilen Kälteanlagen in Nürnberg stehen immer noch vor Ort auf dem Parkplatz, solange wie sie eben gebraucht werden“, erklärt Klose.

Ein großer Ladekran war für die Montage nötig
Die Inbetriebnahme war nicht ganz einfach. Das Montageteam von mobiheat musste sich erst einmal einen Überblick über die Kälteanlagen auf dem Dach der Telekom verschaffen. Denn hier mussten die Anschlüsse für die mobile Kältezentrale MC150, die bestellt wurde, montiert werden. Das ist ein luftgekühlter Kaltwassersatz mit einer Leistung von 150 kW. Aufgrund des über 15 Meter hohen Gebäudes war ein großer Ladekran nötig, um die Leitungen mit den druck- und temperaturbeständigen Edelstahl-Schläuchen an der Fassade entlang nach oben zu ziehen und an den Technikraum anzuschließen. Die beiden mobilen Kälteanlagen wurden mit einem großen mobiheat-Kran-Lkw geliefert und fanden ihren Platz auf einem Parkplatz vor dem Gebäude. Von dort mussten die Schläuche ihren Weg auf das Dach finden. „Nicht ganz einfach, aber machbar für die Helfer von mobiheat“, freut sich Klose. „Hätten die Monteure aus Friedberg keinen so großen Lkw gehabt, hätte sich alles verzögert. Wir waren glücklich, dass alles so glatt gelaufen ist. Denn das Anschließen der 60 Meter langen Schläuche mit einem Durchmesser von ca. 15 Zentimeter auf dem Flachdach war sehr aufwendig.“ An der Wand entlang wurden Halterungen montiert, an denen die Schläuche nun entlang nach oben laufen. Befestigt wurden sie mit einem Steiger. Die Schläuche sind jeweils zehn Meter lang und wiegen alleine schon 40 Kilogramm. Insgesamt sieben Stück davon waren für diese Montage notwendig. Verbunden wurden sie mittels eines Flanschanschlusses und dann an das vorliegende Kaltwassersystem angeschlossen. Günter Eisner, der Technische Berater von mobiheat war auch vor Ort und ist zufrieden: „Unsere Monteure haben wieder eine tolle Leistung vollbracht, denn das Gebäude ist sehr hoch und die Schläuche haben ein enormes Gewicht. Mit unserem Kran konnten wir schnell reagieren, das ist unser großer Vorteil.“

Wenn dann sogar noch ein neuer Auftrag von KKL bei mobiheat für eine weitere mobile Kältelösung kommt, hat man alles richtig gemacht. Diesmal sitzt der Kunde in Essen. Auch hier fällt ein Teil der Klimaanlage aus und ein mobiles Gerät soll wieder für einige Zeit aushelfen. Für den Energiedienstleister aus Bayern, der auch mobil rollende Notheizungen anbietet, wieder eine neue Herausforderung, die er gerne annimmt.

Mobile Hilfe zur Kühlung
Bei der Telekom in Nürnberg wurde die mobile Kältezentrale des Typs MC150 angeschlossen. Das ist ein luftgekühlter Kaltwassersatz mit einer Leistung von 150 kW. Die wartungsarmen Kühlanlagen sind besonders für industrielle Anwendungen geeignet, bei denen eine Temperaturregelung mit einer hohen Genauigkeit erforderlich ist. Die Kaltwassersätze sind sehr flexibel einsetzbar und werden vor allem bei Prozesskühlungen eingesetzt. In der industriellen Fertigung kann der Kaltwassersatz bei der Maschinenkühlung die geforderte Temperatur mit hoher Genauigkeit gewährleisten. Hauptsächlich kommt ein Kaltwassersatz bei Fertigungsprozessen und Maschinen sowie in Rechnungszentren zum Einsatz. Außerdem kann mit Kältezentralen dieser Art eine optionale Kühlung in Wohngebäuden oder gewerblichen Räumen erzielt werden.


Text: Sabine roth

 

+++ Pressemitteilung roth public relations – Sabine Roth +++