Innovative Bautechnik: Erstes Mehrfamilienhaus Deutschlands aus dem 3D Drucker

Schicht für Schicht entstand in den vergangenen Monaten in Wallenhausen (Kreis Neu-Ulm) das erste 3D gedruckte Mehrfamilienhaus. mobiheat war auf dieser besonderen Baustelle vor Ort. Denn das Heizmobil MH70 übernahm eine wichtige Aufgabe bei diesem außergewöhnlichen Bauprojekt.

Wallenhausen, ein kleiner beschaulicher Ort im Kreis Neu-Ulm, hat im vergangenem halben Jahr einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Denn hier entstand das erste 3D gedruckte Mehrfamilienhaus Deutschlands. Genau genommen stammen die Wände des Wohnhauses, das insgesamt Platz für fünf Parteien bietet, aus dem 3D Drucker. Sie wurden Schicht für Schicht aus Beton gedruckt, die Steuerung des 3D Druckers übernahmen dabei zwei Fachkräfte. Doch auch wenn Decken, Treppen und Dämmung nach wie vor konventionell gebaut werden mussten – beeindruckend ist das Gebäude aus dem 3D Drucker zweifellos.

mobiheat durfte bei diesem Bauprojekt ebenfalls mitwirken. Denn als Partner von ‚AS Heizung & Energietechnik, die beim Vorhaben die gesamte Heizungs- und Sanitärausstattung umsetzten, kam eines der exklusiven mobiheat Heizmobile zum Einsatz: der MH70.

„In diesem Fall brauchen wir den MH70, um den Estrich aufheizen zu können. Das Gerät sorgt dafür, dass die Kerntemperatur des Estrichs langsam ansteigt und langsam wieder absinkt, sodass im Anschluss der Bodenbelag bedenkenlos aufgebracht werden kann“, erklärt Henry Jeick den genauen Einsatz des Heizmobils vor Ort. Er ist Projektleiter bei ‚AS Heizung & Energietechnik und betreut in engem Austausch mit dem Bauträger ‚RUPP Gebäudedruck die Installation der Heizungs- und Sanitäranlagen auf der Baustelle.

Für ihn ist die Begleitung des Bauprojekts eine enorme Freude, wie er selbst erzählt. Denn die einzelnen Herausforderungen und Erfolge, die mit einem Haus aus dem 3D Drucker einhergehen, dürfen wohl nur wenige Installateur:innen in ihrer Laufbahn erleben.

Und Herausforderungen gibt es bei solch einem Projekt einige. So sind zum Beispiel die Wände nicht glatt, sodass die Befestigungssysteme der Sanitärtechnik angepasst werden mussten. Jede einzelne Aussparung für Anschlüsse musste im Voraus genau eingeplant werden. Der Drucker muss schließlich genau wissen, an welcher Stelle er pausieren soll. Doch das Ergebnis des Planungsaufwands lohnt sich: Das Haus ist nicht nur bautechnisch, sondern auch optisch ein Meisterwerk.
Das soll jedoch nicht so bleiben, denn 3D Druck soll zukünftig weg von „Meisterwerk“ hin zur echten Alternative für herkömmliche Bautechniken werden. Der klare Vorteil: sobald alles geplant ist, steht der Rohbau sehr schnell. So kann in nur fünf Minuten ein Quadratmeter gedruckt werden.

Doch unabhängig davon, wie realistisch 3D Gebäudedruck für die breite Masse in naher Zukunft sein wird, dieser Einsatz wird ein besonderes Erlebnis für mobiheat bleiben. Denn wann sonst hat man die Chance, durch eine eigentlich normale Estrichaufheizung mit einem MH70 ein Stückchen Geschichte zu schreiben?

Aus der Perspektive von Helmut Schäffer, einem der beiden Geschäftsführer bei mobiheat, schließt sich hier der Kreis: „Das Heizmobil MH70 war damals eine Tüftleridee von mir, etwas komplett Neues in der Branche…und jetzt kommt es bei so einer innovativen Idee im Bau zum Einsatz. Das könnte doch nicht besser passen!“

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an AS Heizung & Energietechnik, WVG Werkezugvertrieb GmbH und RUPP Gebäudedruck für die angenehme Zusammenarbeit!

 

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+++ Pressemitteilung von Chantal Faaß +++